Gasheizung

Niedrige Kosten durch sehr hohe Effizienz und positiv für die Umwelt – Gasheizungen sind nicht ohne Grund die beliebtesten Heizungsanlagen in Deutschland!

Immer wieder setzt die alte Heizungsanlage aus, vor allen Dingen natürlich dann, wenn es draußen so richtig kalt ist. Oft ist es auch die horrende Heizkostenabrechnung, die Hausbesitzer dazu treibt, sich nach einer neuen Heizung umzuschauen. Die Wahl fällt in den meisten Fällen auf eine Gasheizung, die der Ölheizung für gewöhnlich vorgezogen wird. Der Grund dafür sind die einfache, ausgereifte, platzsparende Technik mit sehr hoher Effizienz und dadurch niedrigeren Heizkosten.

Die Vorteile einer Gasheizung

Wer die Möglichkeit hat, sich eine Gasheizung einbauen zu lassen, sollte sich für diese Technik entscheiden. Eine Gasheizung bietet wichtige Vorteile:

  • Günstige Heizkosten durch hohe Effizienz (Brennwerttechnik)
  • Setzt verhältnismäßig wenig Kohlendioxid frei und ist somit umweltfreundlich
  • Platzsparend, da kein Brennstofflager (Öltank) benötigt wird
  • Gas wird langfristig verfügbar sein
  • Gasheizungen sind günstig in der Anschaffung
  • Gasheizungen können optimal mit einer Solaranlage ergänzt werden, dadurch noch weniger Heizkosten

Eine Gasheizung – heizen mit einem fossilen Brennstoff

Wie bei einer Ölheizung ist es auch bei einer Gasheizung so, dass diese mit einem fossilen Brennstoff betrieben wird. Die Verbrennung dieser Stoffe setzt CO2 frei, und das sollte man bei der Entscheidung für eine Gasheizung berücksichtigen. Deshalb sollte eine Gasheizung immer mit einer umwelt- & kostenschonenden Solaranlage ergänzt werden.

Gasheizungen sind schonender für die Umwelt als Öl

Wenn eine neue Heizungsanlage eingebaut werden soll, ist eine Gasheizung trotz der Nutzung des fossilen Brennstoffs eine gute Wahl. Verglichen mit Heizöl verbrennt Erdgas eher schadstoffarm, dabei werden geringere Mengen an Kohlendioxid freigesetzt. Somit ist Gas viel umweltfreundlicher in der Verbrennung als Öl. Die Voraussetzung für den Betrieb einer Gasheizung ist ein Gasanschluss. Ist dieser Anschluss bereits vorhanden, ist eine Gasheizung eine sehr günstige Variante. Muss der Gasanschluss aber erst gelegt werden, entstehen recht hohe Zusatzkosten, die die Gasheizung verteuern können.

Die Kosten für eine Gasheizung

Jede Heizung ist immer ganz individuell. Daher sind die Kosten auch unterschiedlich. Wenn noch ein Gasanschluss gelegt werden muss, sind die Kosten selbstverständlich höher, als wenn dieser Anschluss bereits liegt. Generell muss ein Käufer mit Kosten zwischen 8.000 und 13.000 Euro (ohne Gasanschluss) rechnen. Dabei ist auch ein neues Abgassystem für die Brennwerttechnik enthalten, da diese hocheffiziente Technik das Abgas sehr weit herunterkühlt und damit dessen Wärme sehr weitgehend nutzt.

Verschiedene Modelle der Gasheizung

Auch bei der Gasheizung gibt es verschiedene Varianten an Heizkesseln: Standard sind heute die hocheffizienten Brennwertkessel, die bereits seit über 10 Jahren zuverlässig am Markt sind. Im Bestand ist noch der Niedertemperaturkessel zu finden. Bei sehr alten Anlagen gibt es teilweise auch heute noch die Konstanttemperaturkessel, die aber längst nicht mehr zeitgemäß sind und zudem auch laut der Energieeinsparverordnung ersetzt werden müssen.

Die Niedertemperaturkessel waren lange recht beliebt. Allerdings ist es so, dass der Nutzungsgrad des Niedertemperaturkessels rund 30 Prozent niedriger ist als bei einem Brennwertkessel. Daraus resultiert, dass ab dem Jahr 2015 keine Niedertemperaturkessel mehr eingebaut werden dürfen. Es gibt hier nur eine einzige Ausnahme, und das sind Etagenheizungen.

Eine Gasheizung mit einem Brennwertkessel ist generell teurer, als dies bei einem Niedertemperaturkessel der Fall war. Allerdings heben die Ersparnisse, die man später bei den laufenden Heizkosten hat, diese Mehrkosten auf. Generell kann man sagen, dass sich eine moderne Gas-Brennwertheizung in den meisten Fällen nach 7 bis 10 Jahren komplett amortisiert hat.

Förderprogramme für eine neue Gasheizung

Beim Kauf einer Gasheizung können unterschiedliche Förderprogramme genutzt werden. Diese können sogar kombiniert eingesetzt werden. Wenn beispielsweise ein Brennwertkessel installiert wird mit einer Solaranlage zur Ergänzung, und gleichzeitig auch noch ein sogenannter Hydraulischer Abgleich durchgeführt wird, können über das KfW-Programm 430 bis zu 10 Prozent aller Kosten für die Heizungsanlage (ohne Solarkosten) erstattet werden.

Zusätzlich können für die Solaranlage bis zu 3.000 € Zuschuss bei der BAFA beantragt werden. Damit sind die Sonnenkollektoren fast geschenkt.