CO2-Ausstoß - unterschiedliche Heizsysteme im Vergleich

Emission – dieser Begriff wird heute sehr oft verwendet. Der Begriff an sich stammt aus dem Lateinischen. Er bedeutet in etwa senden oder auch herausschicken. Wird dieser Begriff in der Heiztechnik verwendet, geht es dabei für gewöhnlich beispielsweise um die Ausstöße von Kohlenmonoxid, Kohlenstoffdioxid, Feinstaub und Stickoxiden, die beim Erzeugen von Energie entstehen. Laut Stiftung Warentest konnte die Holzheizung in diesem Bereich die besten Ergebnisse erzielen. Dennoch gibt es viele Fragen, die sich rund um die Emissionen beim Heizen drehen. Kaum jemand weiß, welch eine Auswirkung diese Emissionen haben können, auch die gesetzlich festgelegten Grenzwerte sind kaum jemandem bekannt.

Emissionen – es gibt verschiedene Arten

In der Umwelttechnik versteht man unter dem Begriff Emission das Aussenden von Störfaktoren, die einen negativen Einfluss sowohl auf die Natur als auch auf die direkte Umgebung der Quelle des Ausstoßes haben. Das wohl bekannteste Beispiel dafür ist CO2, das Kohlenstoffdioxid. CO2-Emissionen sind sicherlich vielen Menschen bekannt, denn sie stehen im Mittelpunkt der Energiewende. Im Rahmen dieser Energiewende ist vorgesehen, dass CO2-Emissionen so gering wie möglich sein sollten, und auf ein absolutes Minimum begrenzt werden sollen. Der Grund dafür ist ganz klar, das Gas hat eine Wirkung, die das Klima schädigt. CO2 ist ein Gas, das Endprodukt, das bei einer Verbrennung herauskommt. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase. Es ist eines der Gase, die mitverantwortlich dafür sind, dass die Temperaturen weltweit ansteigen.

Feinstäube und Stickoxide – unterschiedliche Emissionen

Neben den CO2-Emissionen gibt es selbstverständlich noch weitere Ausstöße, die eine Heizung beim Erzeugen von Wärme verursacht, beispielsweise Feinstäube und Stickoxide. Diese Emissionen entstehen unter anderem dann, wenn sehr hohe Flammentemperaturen am Brenner herrschen. In einer sehr hohen Dosierung ist es durchaus möglich, dass es zu einer Reizung der Atemwege kommen kann. Stickoxide und Kohlenstoffdioxid sind Gase, aber nicht alle Emissionen sind gasförmig. Das zeigt der Feinstaub sehr gut. Feinstaub besteht aus einer Mischung aus festen und flüssigen Teilchen. Er kann zu diversen Erkrankungen führen, unter anderem kann das vegetative Nervensystem betroffen sein.

Weitere Störfaktoren die von einer Heizung ausgehen

Die Emissionen von unterschiedlichen Stoffen sind wichtige Punkte, aber es gibt noch weitere Störfaktoren, die eine Heizung verursachen kann. Dazu zählen neben Geräuschen auch Erschütterungen. Für störende Geräusche oder auch unangenehme Erschütterungen können beispielsweise Generatoren, Ventilatoren oder auch Pumpen verantwortlich sein, die ungünstig positioniert wurden.

Gesetzlich festgelegte Grenzwerte

Die Emissionen von Schadstoffen haben eine negative Wirkung auf die Umwelt, das ist keine Frage. Daher wurden auch ganz bestimmte Grenzwerte festgelegt. Geregelt werden diese Grenzwerte in der 1. BlmschV, der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Diese Regelungen beziehen sich unter anderem auch auf den Ausstoß von Kohlenmonoxid und Feinstaub.

Wichtig: Diese gesetzlichen Vorgaben unterscheiden sich, je nachdem welche Feuerung genutzt wird, beispielsweise ein zentraler Heizkessel oder Einzelraumfeuerungsanlagen. Aber auch die Art des Brennstoffs, der genutzt wird, spielt dabei eine Rolle.

CO2-Ausstoß im Heizsysteme-Vergleich

Die Emission von CO2 steht im Mittelpunkt des Klimawandels. Daher ist es empfehlenswert, die Kohlenstoffdioxid-Ausstöße von unterschiedlichen Heizsystemen miteinander zu vergleichen. Ölheizung, Gasheizung, Holzheizung - welches System ist das beste, um Energie zu sparen und die Ausstöße zu reduzieren? Die Grundlage für diesen Vergleich stellen Werte dar, die das Ergebnis einer Untersuchung sind, die durch die Stiftung Warentest durchgeführt worden ist. Sie beziehen sich auf ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1995.

Holzheizungen erreichen die besten Werte

Holzheizungen gehen als klarer Sieger bei diesem Vergleich hervor. Eine Pelletheizung erzeugt gerade einmal einen jährlichen Ausstoß von 8 Kilogramm pro Quadratmeter Wohnfläche. Der Verlierer ist eindeutig der gute alte Konstanttemperaturkessel. Er kommt auf einen Ausstoß von rund 40 Kilogramm pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche. Ein Brennwertkessel stößt schon einiges weniger aus, er liegt bei 26 Kilogramm pro Quadratmeter Wohnfläche jährlich. Knapp dahinter platziert sich die Wärmepumpe. Diese erreicht zwar einen Ausstoß von 18 Kilogramm pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr, allerdings gilt es hier zu beachten, dass eine Wärmepumpe nicht nur Umweltwärme beziehen muss, um ein Gebäude zu beheizen, sondern auch Strom.

Solarthermie-Anlage kann die Ökobilanz verbessern

Wird das Heizsystem mit einer Solarthermie-Anlage kombiniert, entsteht dadurch eine Verbesserung der Ökobilanz. Der Grund dafür ist ganz einfach, die Sonne kann als Energiequelle genutzt werden, ohne dass Kohlenstoffdioxid erzeugt wird. Nicht nur für einen Neubau ist das eine interessante Variante, auch für ein bestehendes Heizungssystem ist eine Solarthermie-Anlage empfehlenswert.