Der Frühling - die beste Zeit für die Heizungsoptimierung

Wann ist die beste Zeit, um die Heizung zu optimieren? Im Frühling. Nach dem langen, harten Winter, in dem die Heizung fast pausenlos gearbeitet hat, hat sie sich eine Heizungsoptimierung verdient. Viele Monate lang musste sie ständig unter hoher Last arbeiten und viel heizen, damit die Bewohner des Hauses gemütlich in Räumen mit einer schönen Raumtemperatur leben konnten. Damit das auch im kommenden Winter der Fall ist, und die Heizung wieder optimal arbeiten kann, bietet sich eine Heizungsoptimierung an.

Die Themen in der Übersicht:

Darum sollten Sie Ihre Heizung im Frühling optimieren

Der stärkste Grund für eine Optimierung der Heizung im Frühling ist ganz einfach die Zeit. Die Verbesserungsmaßnahmen können durchaus mehrere Wochen in Anspruch nehmen, je nachdem, welche Verbesserungen durchgeführt werden müssen. Eine frühzeitige Planung sorgt dafür, dass ein ausreichend großer Spielraum zur Verfügung steht. Bei einer Heizungsoptimierung geht es nicht unbedingt darum, den Kessel auszutauschen, auch eine Verbesserung der vorhandenen Anlage kann das Ziel sein. Es gibt einige Maßnahmen, die nicht nur eine sehr ausführliche Planung erfordern, sondern auch eine fachgerechte Durchführung. Daher ist es ratsam, bereits frühzeitig mit der Planung und Durchführung zu beginnen.

Heizungsoptimierung - das kann verbessert werden

Es gibt zwei Maßnahmen zur Optimierung, die am besten im Frühling durchgeführt werden können, um Energie und Heizkosten zu sparen. Dabei handelt es sich um den hydraulischen Abgleich, und um die Einstellung der Heizkurve. Dabei kann es notwendig werden, dass die Pumpe ausgetauscht werden muss.

Hydraulischer Abgleich für eine gleichmäßige Wärmeverteilung

Räume, die weit weg vom Heizkessel liegen, bleiben kalt, so dass eine gute Temperatur kaum erreicht werden kann. Räume, die nahe am Heizkessel liegen, bekommen dagegen viel zu viel Wärme. Wenn das in einem Haus der Fall ist, schafft ein Hydraulischer Abgleich Abhilfe. Der Abgleich wird durch einen Fachmann durchgeführt. Dieser wird den Druck der Anlage genau so einstellen, dass der notwendige Wasserdurchfluss jeden Raum erreicht. Dabei kann es durchaus sein, dass ein Austausch der Heizungspumpe empfohlen wird, zumindest dann, wenn das bisherige Modell älter ist. Veraltete Pumpen arbeiten oft konstant mit einer Leistung, die voreingestellt ist. Dadurch wird unnötig viel Strom verbraucht. Eine moderne Hocheffizienzpumpe arbeitet dagegen bedarfsgerecht. Dies bedeutet, dass sie weniger Strom verbraucht, und somit sowohl Ihren Geldbeutel als auch die Umwelt entlastet. So herrscht in allen Räumen eine angenehme Temperatur, und das Heizen ist dennoch günstiger als vor dem Abgleich.

Heizkosten senken durch die Einstellung der Heizkurve

Die Anpassung der Heizkurve im Frühling macht sehr viel Sinn. Die Heizkurve hat einen großen Einfluss auf die Wärmemenge, dadurch beeinflusst sie auch die Entwicklung der Heizkosten. Bei dieser Maßnahmen erfolgt die Ermittlung des individuellen Heizbedarfs, die Heizleistung wird dann direkt angepasst.

Weitere Maßnahmen zur Optimierung

Dies sind die beiden wichtigsten Maßnahmen, die im Frühling durchgeführt werden sollten. Es gibt aber noch weitere Maßnahmen wie die Dämmung von offenen Heizungsrohren, der Austausch von analogen Thermostaten gegen digitale, und die Entlüftung der Heizkörper im Haus.

Staatliche Förderung für die Optimierung

Für viele Maßnahmen stellt der Staat Fördergelder zur Verfügung. Auch eine Heizungsoptimierung wird gefördert. Ob diese Maßnahmen an der Heizungsanlage im Frühling oder im Sommer stattfinden, ist dafür vollkommen egal. Einen Zuschuss von 30 Prozent können Hausbesitzer erhalten für einen hydraulischen Abgleich oder einen Pumpentausch. Allerdings ist es wichtig, dass sich der Hausbesitzer zuvor beim Portal des BAFA, der Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, registriert. Nachdem die Registrierung erfolgt ist, hat der Antragstellern ganze sechs Monate Zeit, um die gewählte Optimierung durchführen zu lassen.

Tausch der Heizung

Es kann durchaus vorkommen, dass die Optimierungsmaßnahmen nicht den Erfolg bringen, der beabsichtigt war. Dann kann es sein, dass der Heizkessel einfach zu alt ist. Das Durchschnittsalter aller Heizkessel, die hierzulande im Einsatz sind, liegt bei 17,6 Jahren. Die Effizienz eines solchen Kessels lässt aber bereits nach 15 Jahren nach. Daher ist es dann ratsam, über die Erneuerung des Kessels nachzudenken.